13. Schloss-Triathlon-Moritzburg

Am Mittwoch beim Uni-Triathlon hab ich mich also doch noch von Robert breit schlagen lassen eine intensive Trainingseinheit am Sonntag mit ihm zu machen.

Bei den Trimagos geschieht dies natürlich gleich mal in Form eines olympischen Triathlonwettkampf.

Moritzburg bei Dresden war unser Ziel.
Bei dem meisten Triathleten ist dieser Wettkampf bekannt durch die meist sehr gut besetzte Lang- und Mitteldistanz die ja bekanntlich am Samstag stattfindet.
Wir entschieden uns aber, auf Grund unserer Saisonplanungen, für die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen / 40 km Rad fahren / 10 km Laufen) am Sonntag.

4:30 Uhr klingelte viel zu früh, für einen Sonntag, der Wecker.
Es mussten ja noch 230 km mit dem Auto gefahren werden, die Anmeldung vor Ort abgeschlossen werden und ich wollte mich noch ein wenig warm Laufen.
Zu unseren Bedauern stellten wir fest das Robert in der ersten und ich in der zweiten Startwelle sind, die mit 5 Minuten Verzögerung starteten. Also wieder nichts mit gegenseitigen pushen auf der Rad oder Laufstrecke…..

Pünktlich um 9:00 Uhr startete Robert mit der ersten Startwelle und ich 9:05 Uhr mit der zweiten.

Schwimmen war wie es halt in einem Karpfenteich sein kann…
Man sah absolut nichts unter Wasser! Nun wusste ich auch warum Wasserballkraul auf meinem Trainingsplan stand.
Alles im Allem lief es aber diesmal ganz vernünftig, jedenfalls für meine Verhältnisse momentan.
Nach einen ewig langen und matschigen Ausstieg ging es in den Wechselgarten.
Neo aus, Helm auf, Visier ab….na Toll! Also noch einmal Helm ab und das Visier dran gefummelt und vorsichtig den Helm wieder auf gesetzt und Nummernband um und los!
So kommt dann übrigens auch eine Wechselzeit von 2:17 zustande. Nächstes mal wird’s festgeklebt

Nun war endlich meine momentan stärkste Disziplin dran, das Radfahren.
Gleich von Anfang an konnte ich gut Druck machen und da die erste Welle und die guten Schwimmer der zweiten Welle ja alle vor mir waren, war ich wieder nur am Überholen und man fühlt sich dadurch natürlich noch schneller als man vielleicht eigentlich ist.
Sehr wellig war die Strecke. Also bei jeden kleinen Hügel noch einmal ein Gang hoch schalten, in Wiegetritt und über die Kuppe gedrückt….
Nach 2 Runden, 2 x Kopfsteinpflaster und 59:49 war Schluss mit kurbeln.
Sie haben ihr Ziel erreicht, da ich unter einer Stunde auf dem Rad bleiben wollte.
Auf den letzten Metern sah ich dann Robert. Er war natürlich schon auf der Laufstrecke, und das sah auch richtig gut und flott aus…
Mir sagte er im Nachhinein das er etwas erschrocken war mich schon jetzt auf den letzten Metern auf den Rad zu sehen, was ihn vielleicht auch noch einmal beflügelte

10 km Laufen in 40 min war das nächste Ziel was ich mir gesetzt hatte.
Also Rad und „Problemhelm“ (super Material, nur der Anwender war zu doof  ) weg, Laufschuhe an, Mütze und Sonnenbrille auf, und los!
Oh man waren die Beine schwer, vielleicht hätte ich doch ein Kilometer früher auf den Rad raus nehmen sollen… Egal! Zähne zusammen beißen, weiter machen!
Die Laufstrecke war auch sehr wellig, so das ich wirklich erst in der zweiten 5 km Laufrunde richtig „reinkam“ und mich dann auch direkt an die Fersen eines schnelleren Läufers heftete.
Die 40 Minuten auf 10 Kilometer hatte ich abgehackt aber die letzten 1-2 Kilometer liefen echt wieder super so das ich letzt endlich eine gute 41 Minuten Zeit schaffte.

Als Summe mit den „grandiosen“ Wechselzeiten sind das dann 2:10:24, na ja das Gesamtziel von unter 2:10 h nicht so ganz erreicht…

Robert war natürlich, nach seiner super Laufleistung von 38:36, schon im Ziel.
Mit 2:07:44 Gesamtzeit gab er nicht nur mir fast 3 Minuten sondern sicherte sich ausserdem noch den Altersklasse Sieg! Glückwunsch und weiter so!

Fazit:
Moritzburg ist definitiv die Reise und das frühe aufstehen wert gewesen.
Durch das Schloss und die Wälder ringsum ein sehr schöner Wettkampf landschaftlich gesehen. Das super Publikum was einen gerade auf der Laufstrecke richtig cool anfeuerte setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Robert mit seinem Gesamtplatz 6 und ich mit 10 können zu frieden sein!
Wer macht das nächste mal die Exkursion in die Barockstadt?

Sportliche Grüße
Tobi

27. Uni-Triathlon – Sprintdistanz

Nach anfänglichen Wetter-Schwierigkeiten am Morgen trafen sich am Mittwochabend des 11.06 über 350 Triathletinnen und Triathleten bei Bilderbuchwetter zum Start des traditionellen Uni Triathlons am Barleber See/Magdeburg. Unter ihnen auch 13 unserer Trimagos.

Um 18:20 Uhr ging die erste Welle auf die Schwimmstrecke. Dieses Jahr etwas länger und ohne Neo (Temperatur laut DTU-Bestimmungen zu hoch). Martin und Matze erreichten dabei die besten Schwimmzeiten für unser Team. Anschließend ging es auf die insgesamt 22km lange Radstrecke bis nach Heinrichsberg und wieder zurück. Marco lies kein Auge trocken und sicherte sich die Bestzeit in seiner Lieblings-(Königs-)disziplin. Wie jedes Jahr ging es am abschließend auf die 5km Laufstrecke um den Barleber See. Hier gab es leider kleine „Navigationsprobleme“. Unsere führenden Athleten aus der ersten Welle wurden vom vorausfahrenden Radfahrer falsch geleitet und haben demzufolge einige Sekunden verloren. Ein 1:1 Vergleich der 3 Wellen war somit nicht mehr möglich. Sehr ärgerlich, auch wenn nachträglich Zeitgutschriften gewährt wurden.

5.      Martin Fischer                  01:05:51 Std.
6.      Matthias Friedrich            01:06:00 Std.
8.      Dennis Schmidt               01:06:13 Std.
10.    Robert Zander                 01:06:36 Std.
15.    Tobias Lindstädt             01:07:25 Std.
18.    Marco Kleinsteuber         01:07:43 Std.
23.    Sebastian Kestner           01:08:14 Std.
28.    Dirk Mädicke                   01:08:37 Std.
35.    Stefan Pankonien             01:09:33 Std.
38.    Falko Schmidt                  01:10:18 Std.
184. Maik Schirmer                   01:24:02 Std.
224. Nadine Ladebeck              01:27:33 Std.
237. Stefanie Kramer                01:28:29 Std.

Tolle Teamleistung!

Wir danken den Veranstaltern für einen schönen Wettkampf.

7. O-See-Triathlon – Kurzdistanz

Nach dem Sieg im letzten Jahr stand nun die Titelverteidigung auf der Tagesordnung. Bei guten Wetterbedingungen ging es auf der Kurzdistanz an den Start.

Nach der zweitbesten Schwimmzeit hieß es nun die 45km in möglichst raschen Tempo zu bewältigen. Das ist ihm dann auch gelungen. Auf dem Rad hatte er heute die beste Performance hingelegt und somit schon einen guten Vorsprung, welchen er auf der Laufstrecke noch ausbauen konnte. Nach 02:16:12Std kam er als Erster ins Ziel!!!